Gold für die Kogi
„Die Mutter blutete. Sie hatte ihre Periode. Sie war fruchtbar und die Welt war fruchtbar. Ihr Blut ist Gold. Es verbleibt in der Erde. Dies ist Fruchtbarkeit. Gold und Wasser, Blut und Wasser sind notwendig für das Leben aller Dinge.“ (Aussage der Kogi)
Dies ist ein Aufruf Gold an die Kogi zu spenden.

Die Kogi-Indianer sind einer der letzten indigen Stämmen Süd-Amerikas, die weiterhin ganz nach ihren traditionellen Werten leben und sich dabei trotzdem über die moderne Welt außerhalb ihres Lebensraums bewusst sind. Als die spanischen Eroberer damals kamen, flohen die Kogi in die Sierra Nevada, ein Gebirgsmassiv im Norden Kolumbiens. Ab diesem Zeitpunkt lebten sie isoliert vom Rest der Welt. Um etwa 1990 wussten sie, dass es an der Zeit war die Außenwelt vor der zunehmenden Zerstörung der Erde zu warnen. Ihre Aussage war klar: “Die Art und Weise wie Ihr mit Mutter Erde umgeht macht, diese krank und wenn Ihr nicht beginnt sie mit Achtung zu behandeln, kann das in ein großes Unheil münden.”
Die Kogi sagen, dass Gold lebenswichtig für die Erde ist. Das Gold ist das Blut der Erde. Sie brauchen das Gold für Heilungsrituale der Mutter Erde. Aber alles Gold ist gestohlen worden und Mutter Erde ist deswegen krank.
Als Zeichen des Respekts/der Anerkennung für die Arbeit, welche die Kogi für die Mutter Erde tun, wollen wir ihnen Objekte aus Gold überreichen. Während einer Zusammenkunft im Oktober 2007 in Kolumbien übergaben wir den Kogi bereits einen goldenen Frosch (500 Gramm).
Wenn Sie diese Kampagne unterstützen möchten, können Sie goldene Gegenstände wie zum Beispiel Schmuck, Münzen, Zahngold usw. spenden.
Neuigkeiten
September 2010.
Das bisher gespendete Gold wurde zu reinem Gold verarbeitet. Im Oktober werden wir das Gold nach Kolumbien bringen, wo ein Kogi zwei Objekte daraus machen wird: die Tayrona-Repräsentation der Mutter Erde ‘(Haba Se’ und Vater Sonne ‘Hate Seyankwa’. Die Tayrona sind die Tayrona sind die Vorfahren der Kogi.
Diese beiden Goldobjekte werden Anfang 2011 den Kogi im Rahmen einer Zeremonie in der Sierra Nevada übergeben. Die Zeremonie wird aufgezeichnet und in einem Dokumentarfilm über die Kogis zu sehen sein.
Seit der spanischen Eroberung Südamerikas wird dies das erste Mal sein, dass die Kogi wieder mit Gold arbeiten werden. Und es wird nicht bei den zwei genannten Objekten bleiben - die Kogi werden die Kunst der Goldarbeit mit Unterstützung durch die Kampagne „Gold für die Kogi“ wiederaufnehmen und weiterführen können. Im zukünftig weltweit ausgestrahlten Dokumentarfilm über die Kogis wird dieses Projekt erwähnt werden.
Weitere Neuigkeiten
Etwa 100 Gramm Silber, welches durch die Verarbeitung des Goldes gewonnen werden konnte, wurde an Ruben Saufkie, Vertreter der Hopi Indianer USA, gespendet. Auch er wird einen Frosch daraus machen und diesen als Opfer der Mutter Erde übergeben.
Neu können einige Bilder der Photo-Seite als Postkarten bestellt werden. Der Erlös daraus geht an das Projekt. 8 Postkarten für EUR 6.00 + Porto
Wir danken dem Goldschmied für seine Arbeit und Ratschläge, welche das Projekt unterstützt haben.





